Corona Update 29.10.2020

 

Folgende Vorschriften gelten ab dem 02. November 2020:

Gastronomie und Freizeit

Gastronomiebetriebe wie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen – ausgenommen Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Kantinen bleiben geöffnet.

Auch ist der gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit deutschlandweit nur noch Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes mit max. 10 Personen gestattet. Dies gilt verbindlich, Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen werden von den Ordnungsbehörden sanktioniert. Feiernde Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage inakzeptabel. Achtung:  Bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld.

Reisen und Kultur

Der Bund untersagt touristische Übernachtungsangebote im Inland für fast den gesamten November. Übernachtungsangebote dürften nur noch für notwendige Zwecke gemacht werden. Die Bürger sind aufgefordert, generell auf private Reisen und auf Verwandtenbesuche zu verzichten. Auch diese Regelung wird vom 2. November bis Ende des Monats November 2020 gelten.

Außerdem verbietet der Bund Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, deutschlandweit fast den ganzen November. So werden Theater, Opern oder Konzerthäuser vom 2. November an bis Ende des Monats geschlossen. Diese Schließung gilt auch für Messen, Kinos, Freizeitparks, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmeeinrichtungen. Auch Bordelle und andere Prostitutionsstätten werden geschlossen bleiben.

Wichtig für den Sport

Laut der Beschlussvorlage des Bundes betrifft die Regelung auch den Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern sowie Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen. Auch die sogen. Individualsportarten, die explizit ausgeschlossen wurden, können aufgrund der Hallenschließungen nicht stattfinden.

Schulen

Schulen und Kindergärten bleiben aber offen. Die Länder sollen aber weitere Schutzmaßnahmen in diesen Bereichen einführen.

Einzelhandel

Der Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Es muss sichergestellt sein, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 Quadratmeter aufhält.

Körperpflege

Der Bund schliesst wegen der sich verschärfenden Corona-Krise Betriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen oder Tattoostudios im November für dreieinhalb Wochen. Friseursalons bleiben aber unter den bestehenden Hygienevorgaben geöffnet. Auch medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien sind weiterhin möglich.

Wirtschaft

Angesichts der Beschränkungen verlängert der Bund Hilfen für Unternehmen und verbessert die Konditionen für hauptsächlich betroffene Wirtschaftsbereiche, etwa für die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft. Außerdem wird der Schnellkredit der staatseigenen KfW Bankengruppe für Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten geöffnet und angepasst.

In Industrie, Handwerk und Mittelstand wird sicheres Arbeiten umfassend ermöglicht. Die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter, um sie vor Infektionen zu schützen und Infektionsketten schnell zu identifizieren. Wo immer umsetzbar, wird Heimarbeit ermöglicht.

Schutz von Risikopatienten

Der Bund wird Kranke, Pflegebedürftige, Senioren und Behinderte besonders gegen die sich verschärfende Coronavirus-Krise schützen. Die verfügbaren Corona-Schnelltests „werden jetzt zügig und prioritär in diesem Bereich eingesetzt werden“, damit sichere Kontakte ermöglicht werden.

Der besondere Schutz von Krankenhäusern, Pflegeheimen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen soll aber nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation führen. Steigende Infektionszahlen führen leider auch zu einem Anstieg an Infektionen in medizinischen Einrichtungen und bei solchen Risikogruppen.

Kontrollen

Die Kontrollen zur Einhaltung der gesamten Maßnahmen werden flächendeckend verstärkt. Zudem werden Bund und Länder die Informationen über die geltenden Corona-Maßnahmen „verstärken und durch möglichst einheitliche Maßnahmen die Übersichtlichkeit erhöhen“.

Nach Ablauf von zwei Wochen werden Kanzlerin und Länderchefs die erreichten Ziele beurteilen und notwendige Anpassungen vornehmen. „Familien und Freunde sollen sich auch unter Corona-Bedingungen in der Weihnachtszeit treffen können. Dazu bedarf es jetzt erneut, wie schon im Frühjahr, einer gemeinsamen Anstrengung“. Viele der Maßnahmen gleichen den Einschränkungen, die es bereits im Frühjahr während der ersten Corona-Welle gegeben hat.

Corona-Schutzverordnung ab 05.11.2020

 

 

Corona-Betreuungsverordnung ab 26. Oktober

 

 

Coronavirus: Fallzahlen für NRW

 

 

Stadt Jülich - Information zum Coronavirus